Neuraltherapie

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Therapien

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von den Gebrüdern Ferdinand und Walter Huneke entwickelt.
Bei der Behandlung geht um die Wiederherstellung und Unterstützung der Selbstregulation des Organismus, die z. B. durch Störfelder wie Narben gestört sein kann. Grundprinzip ist die Injektion eines lokalen, kurz wirkenden Betäubungsmittels an bestimmte Stellen des Körpers des Tieres, wobei verschiedene Ziele erreicht werden sollen:

  1. Direkte Behandlung des schmerzenden Körperteils (Locus Dolendi Therapie)
  2. Behandlung im Segment/in der Region: In der Medizin sind die so genannten „Headschen Zonen“ bekannt: Während der Embryonalentwicklung entstehen die Anlagen für innere Organe aus der gleichen Region wie bestimmte Muskeln am Rücken. Nun kann man umgekehrt über diese Muskelareale auf der Rückenhaut auch die dazugehörigen inneren Organe behandeln.
  3. Behandlung mit Fernwirkung (z.B. Störfelder, Sekunden-Phänomen)
  4. Behandlung des vegetativen Nervensystems