Chiropraktik und Osteopathie

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Therapien

Chiropraktik und Osteopathie

Die Chiropraktik wurde von David D. Palmer ins Leben gerufen, die osteopathische Behandlung wurde von dem Humanmediziner Dr. Andrew T. Still entwickelt. Beide wirkten etwa zeitgleich in Amerika.
Die Chiropraktik konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Funktionsstörungen der Wirbelsäule und der Gliedmaßengelenke, sie arbeitet hauptsächlich mit Manipulationstechniken. Chiropraktiker arbeiten mit dem Begriff der Subluxation der Wirbel und verstehen darunter eine Einschränkung der natürlichen Beweglichkeit eines Wirbels bzw. eines Wirbelgelenkes. In der Folge solcher Bewegungseinschränkungen kann es zu Muskelverspannungen, Steifheiten und deutlichen Leistungseinbußen kommen.
Liegt solch eine Blockade zwischen zwei Wirbelkörpern, kann diese Auswirkungen auf das Nervensystem haben, da die aus dem Rückenmark austretenden Nerven beeinträchtigt werden. Die reibungslose Reizleitung ist damit unterbrochen, so dass die in der Wirbelsäule ursächliche Blockade zu Störungen an ganz anderen Stellen im Körper führen kann, beim Tier zum Beispiel zu diffusen Lahmheiten oder inneren Erkrankungen.
Die Osteopathie hat einen ganzheitlichen Ansatz und behandelt Bewegungseinschränkungen von Gelenken, Muskeln und Organen. Im Gegensatz zur Chiropraktik werden in der Osteopathie auch craniosakrale Techniken eingesetzt, mit denen die Hirnhautverbindungen vom Schädel zum Kreuzbein mobilisiert werden können.

Anwendungsbereiche:

  • Taktfehler
  • Steifheit
  • Muskelatrophie (Muskelschwund)
  • Schulmedizinisch nicht abzuklärende Lahmheiten
  • Widersetzlichkeit unter dem Reiter
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Berührungsempfindlichkeit