Akupunktur bei wiederkehrender Kolik

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Akupunktur

10.01.2014 Akupunktur bei wiederkehrender Kolik

Cara ist eine imposante 9-jährige Fuchsstute, die alle 10 bis 14 Tage Koliksymptome zeigt. Sie legt sich im Stall hin und flehmt, nimmt kein Futter auf und wird völlig matt. Einige Male hat eine krampflösende Spritze geholfen, aber meistens wird eine Fahrt in die Klinik notwendig.

Bei meiner Untersuchung zeigt die Stute auf Druck Schmerzhaftigkeit im Pi-Shu und fühlt sich am ganzen Körper sehr kühl an. Die Gliedmaßen sind ebenfalls extrem kalt. Die Diagnose aus traditionell chinesischer Sicht: Cara leidet an einer Milz-Yang-Schwäche. Ich wählte für die Behandlung Akupunkturpunkte aus, um die Milz zu stärken und Kälte zu eliminieren. Cara wird im Abstand von sieben Tagen drei Mal vorgestellt und bleibt danach vier Wochen kolikfrei. Die Besitzerin ist überglücklich, besonders, weil die Stute ihre Lebenslust und Vitalität wiedergefunden hat.

Vier Wochen später tritt wieder eine Kolik auf. Cara wird behandelt und auch mir kurz darauf nochmal vorgestellt. Es zeigt sich das gleiche Bild wie zuvor. In Absprache mit der Besitzerin wird Cara zweimal akupunktiert und erhält zusätzlich ein homöopathisches Medikament. Cara hat nun seit über einem Jahr keine Kolik mehr.